Auf der Suche nach Sonne und Wärme

Mit Kurt in Italien 1. Teil

Kurz nachdem wir aus Frankreich zurück kamen, war der Sommer ziemlich abrupt zu Ende. Deshalb beschlossen wir noch ein paar Tage in die Wärme zu entfliehen. Dafür hatten wir etwa 3 Wochen geplant. Wir konnten uns vorerst nicht so richtig zwischen Italien und Spanien entschliessen, aber zuerst wollten wir unsere Verwandtschaft im Tessin besuchen.

12. bis 14.09.2019 Kirchberg – Gordevio

Gestartet sind wir an einem Donnerstag, damit war der Stau am Gotthard nur 2km lang. Das waren dann nur etwa 20 Minuten Wartezeit.

Die erste Nacht wollten wir auf dem Camping in Ascona verbringen, aber den gibt es leider nicht mehr. Also fuhren wir weiter ins Maggiatal. In Gordevio wohnt unser Enkel und da gibt es auch einen Campingplatz. Dort besuchten uns Christines Tochter, einige Enkel und Urenkel. Es war schön sie alle zu sehen.

Einen Ausflug nach Locarno und Ascona machten wir auch noch.

 

15. bis 18.09.2019 Gordevio – Carrara – Castilgione

Wir haben uns schliesslich entschieden nur nach Italien zu reisen. In den Online Nachrichten haben wir von heftigen Unwettern mit Überschwemmungen im Süden Spaniens gelesen. Da müssen wir nicht unbedingt hin. In Chiasso war der Grenzübertritt ereignislos, aber danach bekamen wir schon den ersten Eindruck der italienischen Strassen. Die Maut-Autobahnen sind gut unterhalten aber der Rest ist schon fast afrikanisch. Auch der Abfall der herumliegt und illegale Deponien, schlimm!

Die meiste Zeit durch die Emilia Romagna konnten wir aber die schöne Landschaft geniessen.

Wir fuhren bis Carrara, das für den weissen Marmor bekannt ist. Auf gut Glück fragten wir beim erstbesten Camping für einen Stellplatz. Wir checkten ein und wurden angewiesen zu den Camperplätzen zu fahren und dort auf einen Mitarbeiter zu warten. Wir warteten gut 10 Minuten, aber niemand kam. Da uns die verfügbaren engen kleinen Plätze nicht gefielen, fuhren wir zurück zum Empfang und checkten wieder aus. Beim nächsten Camping konnten wir den Platz selbst wählen. Auch diese waren nicht gerade gross, aber es war ja nur für eine Nacht. Beim Einparken knickte Emanuel einen Kandelaber, was von den Nachbarn nicht unbemerkt blieb. Man konnte ihn aber wieder gerade stellen sodass es nicht weiter auffiel.

Am nächsten Tag hatten wir bis kurz hinter Livorno eine Maut-Autobahn und dann kam eine vierspurige Rüttelpiste. Zwar  war die geteert, aber mit grossen Schlaglöchern so dass  wir zeitweise nur 70km/h fuhren. Wir schafften es bis Marina die Grosseto, wo der einzige Campingplatz schon geschlossen war.  Unseren nächsten Versuch machten wir dann hinter Castilgione Della Pescaia. Am Camping Stella di Mare bekamen wir einen schönen Platz und richteten auch keinen Schaden an. Wie der Name des Campings schon hoffen liess lag er sehr nahe am Meer, hatte einen guten Zugang zum Strand und einen schönen grossen Swimmingpool. Deshalb verlängerten wir zweimal unsern Aufenthalt. Den Morgen bis etwa um drei Uhr verbrachten wir am winzig kleinen öffentlichen Strand. Um Ins Meer zu gelangen mussten wir, wegen Felsen im Wasser am daneben liegenden Privatstrand . Auf einem Schild stand, dass Nicht- Kunden das Stehenblieben nicht erlaubt war.

Am Nachmittag wechselten wir dann zum grossen Pool beim Campingplatz. In der letzten Nacht hörten wir stundenlang das Donnergrollen. Gegen Morgen war das Gewitter ganz nahe und es knallte ganz ordentlich. Regen gab es natürlich auch noch so dass wir dann einiges mal wieder nass einpacken mussten.

 

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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